Ein Kammerjäger ist im Endeffekt nichts anders als ein Schädlingsbekämpfer. Der Begriff des Kammerjägers wird immer seltener verwendet. Weitere interessante Infos zum Kammerjäger - hier klicken. Es findet sich heute sogar immer öfter der Begriff des Exterminators. Dies hat nur im entferntesten Sinne etwas mit Arnold Schwarzenegger als Terminator was zu tun. Zwar hat die Actionfigur auch einige Gegner, denen er den Kampf angesagt hat, jedoch bewegen sich diese meistens auf zwei Beinen.
Ein Kammerjäger ist damit beschäftigt, vier- und mehrbeinige Schädlingen den Kampf anzusagen. Der Schädlingsbekämpfer wird – wie der Name Kammerjäger bereits vermuten lässt – hauptsächlich in geschlossenen Räumen eingesetzt. Wenn also in einer großen Küche eines Restaurants einmal Kakerlaken über den Fußboden laufen sollten, wird es an der Zeit, einen Ungeziefer-Terminator zu engagieren. Dieser wird sicher und kompetent die Tierchen beseitigen, so dass binnen kürzester Zeit der normale Betrieb wieder aufgenommen werden kann.
Die meisten Kammerjäger versuchen zuerst ohne Gift zu arbeiten. Wenn dies nicht möglich sein sollte, wird dann zu chemischen Mitteln gegriffen. Diese müssen unter ganz bestimmten Schutzvorschriften für Anwender und Umgebung verwendet werden. Daher ist hier ein Kammerjäger unerlässlich. Man selbst darf sich als Laie höchstens mit Rattengift beschäftigen. Alle anderen – und wirkungsvolleren – Mittel unterliegen gewissen Vorschriften und dürfen daher nur von ausgebildeten Personen verwendet und verarbeitet werden.
Kammerjäger sind bei der Ungezieferbekämpfung der erste Ansprechpartner, den man zu Rate ziehen sollte. Er weiß Rat bei jedem Befall, ob es sich um den Holzkäfer im Wald handelt oder die Kakerlake in der Großküche. Aber auch Bienen, Wespen oder Ameisen sind Gegner, mit denen es der Kammerjäger gerne und sicher immer erfolgreich aufnimmt.
