Die Vakuumtechnik ist eine große Hilfe, wenn es darum geht, Güter auf Paletten zu verladen, um sie für den Verkauf oder den Transport vorzubereiten. Natürlich kann die Vakuumtechnik nicht bei allen Gütern angewandt werden; vor allem Waren mit rauer Oberfläche, wie zum Beispiel Holz oder poröse Steine, sind für das System nicht geeignet. Müssen jedoch Waren mit glatter Oberfläche palettiert werden, ist hier die Vakuumtechnik das Non Plus Ultra.
Die Vakuumtechnik funktioniert hier ganz einfach. Ein Saugnapf aus Gummi wird auf einer glatten Oberfläche angebracht, und durch einen Unterdruck, also das Absaugen der Luft, wird ein Vakuum zwischen Oberfläche und Gummi geschaffen, sodass die zu hebende Ware am Gummi hält. So kann der Gegenstand über eine Entfernung transportiert und sehr präzise abgelegt werden. Da zwischen einer porösen oder unebenen Oberfläche und dem Gummi ein Vakuum nicht zustande kommen kann, können zum Beispiel unverpackte Gassteine nicht per Vakuumtechnik transportiert werden.
Die Vakuumtechnik hat hier für die Unternehmer viele Vorteile. Es werden keine Arbeitskräfte benötigt, die zum einen bezahlt werden müssen, und zum anderen auch nicht so schnell und präzise arbeiten, wie eine Maschine, bei der alle Einstellungen wirklich genau eingehalten werden, sofern sie korrekt arbeitet. Sicher sind auch maschinelle Probleme einmal vorhanden, doch im Allgemeinen reicht nach der Anschaffung einer Maschine, die mit Hilfe der Vakuumtechnik das Palettieren übernimmt, ein Arbeiter, der die Maschine steuert und den Prozess beaufsichtigt.
Schnellere, und vor allem, durch entfallende Lohnkosten, günstigere Arbeit sind also die Vorteile dieser angewandten Vakuumtechnik. Die Kosten der Maschine amortisieren sich schnell, und danach erhöhen die Einsparungen den Gewinn.
