Fasching oder Karnevaltreffen zum Beispiel ein Bayer und ein Rheinländer aufeinander, kann über dieses Thema schon einmal eine Diskussion entbrennen. Die Kölner, bei denen die fünfte Jahreszeit ja hoch im Kurs steht, legen sehr viel Wert darauf, dass man sie auch als Karneval bezeichnet und fühlen sich schnell einmal verunglimpft, wenn man von Fasching spricht. Aber egal, ob man nun Fasching oder Karneval feiert, oder wie im Schwäbischen zum Beispiel die Fasnacht: Wichtig ist, dass man Spaß hat und feiern kann und am Besten trägt man dazu das passende Kostüm.
Möglichkeiten gibt es viele; man kann sich aus einem riesigen Angebot ein passendes Kostüm aussuchen. Es gibt zahlreiche Kataloge von Firmen, bei denen man sich eine Verkleidung bestellen kann. Ob man die Vollmaske wählt, sodass man von den anderen Ballbesuchern nicht erkannt wird, oder nur eine Teilverkleidung, bei der Gesicht und andere Körperteile zu sehen sind, liegt ganz im Ermessen des Faschingsnarren selbst. Wer handarbeitstechnisch begabt ist, kann sich auch in diesen Katalogen nur einige Anregungen holen und dann sein Kostüm selbst nähen. Oft findet man im Internet auch Schnittmuster, die das Ganze noch vereinfachen. Wer einen Internetanschluss zuhause hat, kann sich seine Verkleidung auch ganz einfach im Online Shop bestellen. Das geht ganz einfach und verbirgt auch nicht viel Aufwand. Der Vorteil dabei ist, dass man das Paket direkt an die Haustür geliefert bekommt.
Hat man dann endlich das richtige Kostüm, kann es schon losgehen. Wer übrigens vorhat, bei den Faschingsbällen so richtig abzufeiern, der sollte die Autos gleich zuhause stehen lassen. Taxi Unternehmen haben sicherlich Hochkonjunktur während der Faschingssaison und fahren meist die ganze Nacht. Und es ist besser, einige wenige Euros für eine Taxifahrt auszugeben, als den Führerschein abgeben zu müssen. Sicherlich hat auch die Polizei während der närrischen Zeit eine Art Hochkonjunktur und kontrolliert mehr, als die restlichen Monate des Jahres.
Viele Karnevals- beziehungsweise Faschingsvereine haben es sich zur Tradition gemacht, alljährlich einen Faschingsprinzen samt Prinzessin und gesamtem Hofstaat zu präsentieren. Wer sich entscheidet, einen Ball solch eines Vereins zu besuchen, der muss allerdings aufpassen. Oft handelt es sich, vor allem bei den Einführungsbällen, bei denen der Hofstaat der Öffentlichkeit vorgestellt wird, um so genannte Schwarz-Weiß-Bälle. Dann sind Kostüme nicht so sehr erwünscht, es schickt sich eher, in Anzug und Abendkleid aufzuwarten. Natürlich bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass diese Bälle weniger lustig sind, als Veranstaltungen anderer Vereine, die dies alljährlich nur zum Vergnügen der Leute organisieren.
